Wer Erfurt besucht, kennt Dom und Krämerbrücke. Wer die Stadt wirklich entdecken möchte, steigt hinauf auf den Petersberg – und betritt eine der größten und besterhaltenen barocken Stadtfestungen Europas. Die Zitadelle Petersberg, hoch über den Dächern der Altstadt gelegen, erstreckt sich über 12 Hektar, besitzt acht Bastionen und eine fast zwei Kilometer lange Brustwehr mit einem der schönsten Stadtpanoramen Thüringens.
Was viele Besucher nicht wissen: Unter der Festung verbirgt sich ein weitverzweigtes System aus Kasematten, Tunneln und geheimen Gängen – ein unterirdisches Erfurt, das die Geschichte der Stadt auf eindrucksvolle Weise greifbar macht. Seit dem 7. Jahrhundert ist der Petersberg besiedelt, im Mittelalter stand hier das Benediktinerkloster St. Peter und Paul, und ab dem 17. Jahrhundert formte die preußische Militärarchitektur die Anlage zu dem gewaltigen Festungsbauwerk, das heute noch zu sehen ist.
Am besten erlebt man die Zitadelle mit einer Führung – und genau das bietet die EVE Tourist-Information in Erfurt an. Die Petersberg-Führung durch die Katakomben und geheimen Gänge nimmt Besucher mit in die Tiefen der Festung und erzählt die Geschichte dieses außergewöhnlichen Ortes lebendig und anschaulich. Wer Stadtführungen in Erfurt sucht, findet das gesamte Angebot der EVE unter [erfurt-touristinformation.de/cms/stadtfuehrung-erfurt/](https://erfurt-touristinformation.de/cms/stadtfuehrung-erfurt/).
Und es gibt einen besonderen Grund, den Petersberg in diesem Herbst zu besuchen: Das traditionelle **Petersbergfest**, das normalerweise Anfang Juli stattfindet, wurde 2026 auf den **20. September** verlegt – den Weltkindertag. Ein Familienfest auf einer der beeindruckendsten Kulissen der Stadt, das man sich nicht entgehen lassen sollte.
Quelle: https://www.petersberg-erfurt.de/